B. hat den Schritt gewagt und ihre Stelle gekündigt! Ich freue mich für sie, denn sie kann wegen der Probezeit zum 31.03. aufhören und muss diesen schrecklichen Ort dann nicht mehr betreten. Ich bewundere ihren Mut! Schade ist es, denn sie war eine sehr geschätzte Kollegin, und in den 1,5 Monaten, die sie es auf dieser Arbeit ausgehalten hat, habe ich von ihr mehr gelernt als von allen anderen dort.
Kurios allerdings: "Frau B. hat gekündigt. Damit macht sie das, was wir eh machen wollten" und das Kündigungsschreiben hatte der Chef eh schon fertig gehabt. Wieso finde ich das kurios, wo es doch eigentlich nur gut in den Zusammenhang passt, dass er sowas sagt. Wenn er es so dreht, steht er schließlich selbst besser da, nicht sie kündigt, weil der Job scheiße ist, sondern er kündigt ihr, weil ihre Arbeit scheiße ist. Wann, um alles in der Welt, fängt der mal an, sich selbst zu hinterfragen?
Sehr, sehr traurig in diesem Zusammenhang stimmt mich: Die Stelle von B. ist seit heute wieder ausgeschrieben. Als VOLONTARIAT.
1. Was will Chef? Eine billige Arbeitskraft. Okay. Aber was erwartet er von dem/der Volontär/in? Dass er oder sie die Presseabteilung allein schmeißt?
2. Es ist ein Volontariat. Da LERNT man, wie man eine Presseabteilung schmeißt. Doch wer in diesem Büro kann das? Es kann dort doch niemand diese Art Arbeit, gibt ja niemanden mehr in dieser Abteilung.
3. Niemand bringt der Person bei, wie sie die Presseabteilung zu schmeißen hat und sie soll es trotzdem allein tun. Klingt das nur für mich unlogisch?
4. Ich stelle mir für einen kurzen Moment vor, ich als Absolventin hätte mich auf die Stelle beworben, klingt ja auch ziemlich cool, und hätte sie dann bekommen. Das nächste, was ich sehe, ist, dass ich jeden Abend weinend nach Hause komme, aber denke: Beiß' die Zähne zusammen, zwei Jahre Volo, dann suchst du dir was anderes. Ich würde sterben, wenn ich diese Stelle bekäme - innerlich zumindest. Ich würde die Stelle annehmen in der Erwartung, dort etwas zu lernen, aber ich würde dort nichts lernen und ich würde denken, ich bin zu doof für alles, ich würde mich wieder hassen. Urgh, das reicht dann auch mit dieser albtraumhaften Vorstellung, ich ertrage sie nicht länger.
Zum Ende was Positives: Ich weiß immerhin, dass ich DIESE Stelle ich nicht will. Und meine Erfahrung schützt mich davor, es überhaupt dort zu versuchen. Das ist vermutlich der einzige Tag meines Lebens, an dem ich dafür dankbar bin, dort zu arbeiten. Yay!
P.S.: Wie schlecht kann eine Führungskraft sein?
Kurios allerdings: "Frau B. hat gekündigt. Damit macht sie das, was wir eh machen wollten" und das Kündigungsschreiben hatte der Chef eh schon fertig gehabt. Wieso finde ich das kurios, wo es doch eigentlich nur gut in den Zusammenhang passt, dass er sowas sagt. Wenn er es so dreht, steht er schließlich selbst besser da, nicht sie kündigt, weil der Job scheiße ist, sondern er kündigt ihr, weil ihre Arbeit scheiße ist. Wann, um alles in der Welt, fängt der mal an, sich selbst zu hinterfragen?
Sehr, sehr traurig in diesem Zusammenhang stimmt mich: Die Stelle von B. ist seit heute wieder ausgeschrieben. Als VOLONTARIAT.
1. Was will Chef? Eine billige Arbeitskraft. Okay. Aber was erwartet er von dem/der Volontär/in? Dass er oder sie die Presseabteilung allein schmeißt?
2. Es ist ein Volontariat. Da LERNT man, wie man eine Presseabteilung schmeißt. Doch wer in diesem Büro kann das? Es kann dort doch niemand diese Art Arbeit, gibt ja niemanden mehr in dieser Abteilung.
3. Niemand bringt der Person bei, wie sie die Presseabteilung zu schmeißen hat und sie soll es trotzdem allein tun. Klingt das nur für mich unlogisch?
4. Ich stelle mir für einen kurzen Moment vor, ich als Absolventin hätte mich auf die Stelle beworben, klingt ja auch ziemlich cool, und hätte sie dann bekommen. Das nächste, was ich sehe, ist, dass ich jeden Abend weinend nach Hause komme, aber denke: Beiß' die Zähne zusammen, zwei Jahre Volo, dann suchst du dir was anderes. Ich würde sterben, wenn ich diese Stelle bekäme - innerlich zumindest. Ich würde die Stelle annehmen in der Erwartung, dort etwas zu lernen, aber ich würde dort nichts lernen und ich würde denken, ich bin zu doof für alles, ich würde mich wieder hassen. Urgh, das reicht dann auch mit dieser albtraumhaften Vorstellung, ich ertrage sie nicht länger.
Zum Ende was Positives: Ich weiß immerhin, dass ich DIESE Stelle ich nicht will. Und meine Erfahrung schützt mich davor, es überhaupt dort zu versuchen. Das ist vermutlich der einzige Tag meines Lebens, an dem ich dafür dankbar bin, dort zu arbeiten. Yay!
P.S.: Wie schlecht kann eine Führungskraft sein?

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