Tomaten sind lecker, aber man sollte sie nicht dazu benutzen, sich selbst zu sabotieren. Wegen dem morgigen Arbeitstag mache ich mich schon heute fertig, ich mag nicht dahin, ich mag dafür nicht mehr arbeiten, und wieso in aller Welt ruft die Frau aus meinem geplanten unprestigeträchtigen anderen Nebenjob mich nicht an?
Sie hatte es doch selbst gesagt: "Ich rufe dich am Wochenende an. Am Freitag kommt noch jemand anderes zum Probearbeiten vorbei. Wir entscheiden danach". Es würde mich gar nicht so sehr verletzen, wenn sie sich für die andere Person entscheiden würden, denn ich kann für mich selbst sagen: Ich bin mit meiner Leistung von während des Probearbeitens zufrieden, die Erfahrung war nett, ich kann doch noch etwas (wenn es auch nichts mit dem Job zu tun hat, den ich nach dem Studium vielleicht gern haben möchte). Aber hey, ich kann etwas! Das hat auch die Frau von dort zu mir gesagt. Und das hat mir tatsächlich sowas wie eine Pfütze von Selbstvertrauen gegeben! Also wieso um alles in der Welt meldest du dich nicht?! Es ist wie damals, als man verrückt wurde, weil der Typ, auf den man stand, nicht zurückschrieb. Nur, dass es diesmal viel belangloser ist und dennoch, verdammt noch mal, ruf doch an! Ich vertrage die Wahrheit, aber alles ist besser, als zu warten und nicht zu wissen, was Sache ist!
Um zu den Tomaten zurückzukommen: Abscheu vor dem, was dort mit dem Personal gemacht wird und Abscheu vor dem Personal. Ich kann es niemandem verübeln, außer der einen auffälligen Person eben. Nur mir verüble ich, dass ich noch immer nicht gekündigt hab. Jetzt, nachdem der unprestigeträchtige Nebenjob vielleicht nur mehr ein Wunschtraum (das ist trotz allem ein Euphemismus) ist, traue ich mich wieder nicht, den Notausschalter zu betätigen, denn ich habe tierische Angst davor, irgendwann mit meinem Geld nicht mehr auszukommen.
Diese Angst führt wiederrum zu einer anderen: Ich mal mir manchmal aus, wie es ist, wenn ich ein noch viel schlimmeres Problem hätte, eins, was die Leute einem ansehen. Zumindest meine lieben Eltern würden sich sehr große Sorgen machen und mich an einen Ort bringen, an sich darum gekümmert wird. Ich wäre dann bei Null und es könnte nicht mehr schlimmer werden, vielleicht wäre ich dann so frei zu überlegen, was ich wirklich machen will? (Und ist dieser Gedankengang jetzt allzu weltfern?)
Sie hatte es doch selbst gesagt: "Ich rufe dich am Wochenende an. Am Freitag kommt noch jemand anderes zum Probearbeiten vorbei. Wir entscheiden danach". Es würde mich gar nicht so sehr verletzen, wenn sie sich für die andere Person entscheiden würden, denn ich kann für mich selbst sagen: Ich bin mit meiner Leistung von während des Probearbeitens zufrieden, die Erfahrung war nett, ich kann doch noch etwas (wenn es auch nichts mit dem Job zu tun hat, den ich nach dem Studium vielleicht gern haben möchte). Aber hey, ich kann etwas! Das hat auch die Frau von dort zu mir gesagt. Und das hat mir tatsächlich sowas wie eine Pfütze von Selbstvertrauen gegeben! Also wieso um alles in der Welt meldest du dich nicht?! Es ist wie damals, als man verrückt wurde, weil der Typ, auf den man stand, nicht zurückschrieb. Nur, dass es diesmal viel belangloser ist und dennoch, verdammt noch mal, ruf doch an! Ich vertrage die Wahrheit, aber alles ist besser, als zu warten und nicht zu wissen, was Sache ist!
Um zu den Tomaten zurückzukommen: Abscheu vor dem, was dort mit dem Personal gemacht wird und Abscheu vor dem Personal. Ich kann es niemandem verübeln, außer der einen auffälligen Person eben. Nur mir verüble ich, dass ich noch immer nicht gekündigt hab. Jetzt, nachdem der unprestigeträchtige Nebenjob vielleicht nur mehr ein Wunschtraum (das ist trotz allem ein Euphemismus) ist, traue ich mich wieder nicht, den Notausschalter zu betätigen, denn ich habe tierische Angst davor, irgendwann mit meinem Geld nicht mehr auszukommen.
Diese Angst führt wiederrum zu einer anderen: Ich mal mir manchmal aus, wie es ist, wenn ich ein noch viel schlimmeres Problem hätte, eins, was die Leute einem ansehen. Zumindest meine lieben Eltern würden sich sehr große Sorgen machen und mich an einen Ort bringen, an sich darum gekümmert wird. Ich wäre dann bei Null und es könnte nicht mehr schlimmer werden, vielleicht wäre ich dann so frei zu überlegen, was ich wirklich machen will? (Und ist dieser Gedankengang jetzt allzu weltfern?)

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen